Eine dicke Liste mit Argumenten für eine Piostufe in deiner Abteilung! Für und wider, pro und contra und weitere Überlegungen: Argumentarium
Wenn ihr euch in der Abteilung die Einführung überlegt - seht euch die ersten Schritte in unserem Piostufen-Guide an!
Die Piostufe geht aiuf die Bedürfnisse der Pfader und Pfaderinnen ab 14 Jahren ein und kann ihnen eine neue Pfadiperspektive geben. Der Wechsel in eine neue Stufe bringt immer Abwechslung und Motivation und verringert damit die Austrittsgefahr.
Ist die Gründung der Piostufe beschlossene Sache, müsst ihr euch über die Organisation Gedanken machen:
- Soll jedes Jahr eine neue Equipe gegründet werden (Jahrgangsequipe)?
- Oder sollen die "neuen" in die bestehende Equipe eintreten - wie in der Wolfs- und Pfaderstufe?
- Möchten wir Mädchen- und Jungesequipen trennen?
Aus diesem Entscheid ergibt sich auch eine unterschiedliche Arbeitsform. Werden die Jahrgänge gemischt, können die jüngeren von den älteren lernen, analog der Wolfs- und Pfaderstufe. Jahrgangsequipen eröffnen dafür die Chance, mehr selber zu entdecken. Für die Leitung ist das ähnlich: gemischte Gruppen sind etwas leichter anzuleiten, der Equipengeist ist aber schwieriger aufzubauen. Reine Jahrgangsequipen brauchen am Anfang mehr Betreuung. Mit diesen Gruppen ist es einfacher, eine echte Gruppe zusammen zu schweissen, die dann auch gemeinsam zum Leiterteam wird.
Aber natürlich sind dies grundlegende Gedanken und kann je nach Zusammensetzung, Reife, Geschlechterverhältnis etc. variieren. Wie überall in der Pfadi. Pios sind eben wirklich nicht so exotisch, wie viele denken.
Stolpersteine
- Doppelfunktionen (Leiten/Venner und gleichzeitig Pio)
- "verknurrte", wenig vorbereitete Piostufenleiter
- "Entsorgungsstufe" von unbrauchbaren Leitern/Hilfsleitern
- keine Jahresplanung
- Kontinuität fehlt, zu wenige Höcks
- keine Ziele oder Aufgaben