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Pios > Best Practice

Unter dem Titel "Best Practice" möchten wir euch in regelmässigen Abständen Projekte von verschiedenen Pioequipen vorstellen. Als erste in dieser Reihe erzählten euch die Pios von der Abteilung General Dufour in Rapperswil-Jona vom Besuch des "Jamborette".

Hela Piostufe Trogen: Die Reise auf dem Kon-Tiki

Es war ein kühler Tag als wir, die Crew des Kon-Tiki (Solero die Navigatorin, Loriot der Kanonier, Vivace die Bordmechanikerin und Kaptain Gesso), uns aufmachten unsere neue Aufgabe anzugehen. Der neunte Februar, es war Abend, wir waren versammelt in der Pfadihütte, war einer der kalten Sorte und wir hofften eine wärmere Atmosphäre schaffen zu können. Fast vollständig starteten wir in ein neues, unser erstes 3. Stufenjahr. Wir fanden motivierte Matrosen vor, ein spannendes Programm war schnell auf die Beine gestellt und wir konnten zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Nach einen ausgedehnten Raclette stand noch eine kleine Aufgabe an. ‚Capture the Flag’ auf den Oberen Gäbris mit anschliessendem ‚Schoggi-Fondu’.

In einigen Sätzen möchte ich euch nun kurz erzählen, welchen Kurs wir auf der Reise im 2009 auf dem Kon-tiki eingeschlagen haben und welches unsere Stationen waren.

1. Insel: „L’education“:

Die Organisation eines Fähnliweekends verlangte von den Jungen Vennerinnen und Venner viel ab. Vor allem die Lieblingsdisziplin Dossier schreiben, bereitete einigen noch ein wenig Mühe. Insgesamt wurden die Anforderungen aber erfüllt, tolle Fähnliweekends waren das Resultat, wir konnten weitersegeln.

2. Insel: „Adventure“:

Die zweite Insel erwartete uns mit einigen Schwierigkeiten. So mussten viele Bäume erklettert, schwingende Hängebrücken überwunden, steile Treppen bestiegen, Wände beklettert und Hindernisse bewältigt werden. Der Kletterpark am Kronberg zehrte an den Kräften. Doch wie es sich für unsere Stufe gehört, gingen wir ohne Rast weiter und sahen schon kurze Zeit später eine weitere Insel am Horizont.

3. Insel: „Bowling“

Spass, Spass und noch ein bisschen mehr Spass brachte uns dieser Abend auf einer kleinen Insel im Säntispark. Ein durch und durch gemütlicher Kurz-Aufenthalt mit Kugeln werfen, stossen und rollen je nach Fertigkeit der Matrosen elegant oder weniger.

4. Insel: „Linthebene“

Viel wurde von dieser Insel bereits berichtet und das meiste bereits gesagt. Was noch fehlt, kriegt ihr hier in einigen Sätzen zusammengefasst. Das Kon-tiki musste einigen Modifikationen unterzogen werden und von der Wassertauglichkeit zur Raumfahrtauglichkeit gerüstet werden, bevor wir die Reise nach Sayaris antreten konnten. Die zwei Wochen in der neuen Umgebung teilten wir mit einem Stamm aus Österreich. Diese sprachen leider eine uns ein wenig fremde Sprache und hatten Gewohnheiten, die uns fremd erschienen, so waren sie besonders stolz auf ein Stück weiss-rot gestreiften Stoff und murmelten vor dem Essen seltsame Sprüche. Ihre Essgewohnheiten an sich machten uns zu schaffen, durch eine geschickte Taktik konnten wir die Kontrolle über die aber Küche übernehmen. Die Abenteuer die wir hier erlebten waren aussergewöhnlich (Heidi Musical), oft am und im Wasser (wir waren vier Mal Baden), abwechslungsreich (OL in Zürich, Sportgames, Haik nach Quinten) , multikulturell (Village Global, Finnen, Össis, Westschweizer ;-)) und sehr stürmisch. Die gewonnen Erfahrungen einmalig…

5. Insel: „Neulinge“

Das Leben auf einem Floss ist hart, so dass wir die ältesten Matrosen von Jahr zu Jahr auswechseln müssen und auf Frischfleisch Suche gehen. Sechs neue 3. Stüfler konnten aufgenommen werden. Sie wurden gebührend empfangen und bleiben uns hoffentlich mindestens zwei Jahre lang erhalten. Sherpa, Alraun, Gärtel, Brave, Frodo und Gaucho: herzlich willkommen an Board!

6. Insel: „Familieobet“

Auch die jüngeren Stufen erleben viel in so einem Jahr, diese und unsere Erlebnisse geben wir jeweils am Familienabend weiter. Die Matrosen des Kon-tiki nehmen die Organisation jeweils selbst in die Hand und schaffen für die Veranstaltung auf dieser Insel einen Rahmen. Ich hoffe wir konnten auch in diesem Jahr viele Pfadis, Eltern und Ehemalige von unserem Tun in der Pfadi Trogen begeistern.

7. Insel: „Adventsmarkt“

Bevor wir kurz vor Weihnachten wieder zu Hause anlegen konnten, gab es noch einmal etwas zu tun. Alle Matrosen waren gebeten für einen Tag anzupacken, zu feuern, braten, rösten und verkaufen. Diese gute Tat ermöglicht dem Organisationskomitee des Adventsmarkt für ihren Anlass zu werben und uns, unser Floss wieder auf Vordermann zu bringen, dass es auch im nächsten Jahr wieder in See stechen kann, um neuen Abenteuer entgegen zu Segeln.

Nächstes Jahr erwarten uns tierische, mediale, städtische und herausfordernde Abenteuer… mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

Im Namen der Crew

Gesso, Kaptain

Jamborette in Ninove, Belgien

Nach 10 Tagen Jamborette, dem internationalen Lager in Belgien, sind wir 20 Mitglieder der Pfadi General Dufour stolz und begeistert zurück gekommen. Dies mit einem Rucksack voll mit spannenden und wertvollen Erfahrungen und neuen Freundschaften.

Das Abenteuer begann am Freitag, 23 Juli am Bahnhof Rapperswil, als 20 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Ninove, Belgien ins Jamborette 2010 aufbrachen. Insgesamt trafen sich 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 12 europäischen Ländern. Sogar eine Gruppe aus Mexiko war vertreten.

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Unsere Gruppe wurde schon am ersten Tag nicht schlecht bestaunt, als wir unseren ‚Sarasani‘ aufbauten. Wir waren die einzigen des Lagers mit einer so grossen Lagerbaukonstruktion. An den Abenden wurde sie auch sehr geschätzt, wenn wir im trockenen um das Feuer sitzen durften. Die mitgebrachte Gitarre, unsere Stimmen und Sing-Songs lockten und erfreuten viele Jamborette-TeilnehmerInnen. So kamen auch schon die ersten Kontakte mit den beeindruckten Scouts anderer Länder zustande. Wir stellten unser Können weiter unter Beweis, indem wir eine Brücke in Form eines Turmes bauten. Baufreudige Teilnehmer machten sich die ganze Woche daran, bis man auf der obersten Platte die Aussicht des ganzen Lagers geniessen durfte. Am Kochmorgen konnte jedes Land kulinarisch Etwas beitragen, indem sie ihre Spezialitäten auf der selbstgebauten Kochstelle zubereiteten. Das Fondue, welches wir servierten, war besonders beliebt.

Die Pfadis wurden für die Zweitageswanderung in Gruppen aufgeteilt. So ergab sich die Möglichkeit neue Freundschaften mit anderen Scouts zu knüpfen. Die meisten Gruppen schliefen in einem Bauernhof, für einige war dies eine spezielle Erfahrung.

Mittelalter, das war das Motto des Jamborette und so wurden viele Aktivitäten rund um dieses Thema organisiert. Die Ausflüge nach Brüssel und Ghent, eine mittelalterliche Stadt, stiessen bei allen auf grosses Interesse und hinterliessen viele neue und bereichernde Eindrücke.

Kurz zusammengefasst: Das Jamborette war eine tolle Erfahrung, welche wir noch lange in Erinnerung haben werden. Wir lernten, wie unsere Pfadiwerte viele verschiedene Kulturen und Länder zusammenbringen kann.

Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dieses Projekt zu verwirklichen.

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Fotos gross